Teatime in Hamburg
Hamburg ist die Teemetropole Deutschlands. Die Hanseaten pflegen von jeher eine Teekultur, was sich der Liebe zu Britischer Lebensart und ebensolchem Understatement verdankt. Die schönsten Plätze zum Teetrinken:
Im Fairmont Hotel Vierjahreszeiten an der Binnenalster (Neuer Jungfernstieg 9-14) hat der Afternoon Tea lange Tradition. Die Teestunde findet in der Hotelhalle des Grandhotels statt, in einzigartigem Gründerzeit-Ambiente und stilecht vorm Kamin. Zwischen 14 und 18 Uhr werden auf einer Etagere kleine Sandwiches mit Lachs und Scones mit Erdbeermarmelade und natürlich Tee gereicht. www.hvj.de
Wer Tee liebt, wird auch das Mariage Frères in Alsterhaus (Jungfernstieg 16-20) lieben, die zweite deutsche Dependance des französischen Unternehmens. Hier gibt es eine große Auswahl feiner Tees und Accessoires und eine einladende Tea-Lounge. Die Geschichte des Teehauses begann 1850 in Paris, als Edouard und Henri Mariage sich auf den Teeimport spezialisierten. Im Pariser Geschäftshaus in Rue Bourg-Tibourg werden 400 Sorten angeboten, darunter viele hauseigene Kreationen. Die Tees von Mariage Frères sind bis heute handverlesen. www.alsterhaus.de, www.mariagefreres.com
Ein meditativer Ort zum Entspannen ist das Golden Temple Teehaus (Grindelallee 26). Hier werden Yogi-Tees und Bio-Kuchen angeboten, aber auch Currys und Suppen serviert. Gekocht wird auf biologischer und ayurvedischer Basis. Außerdem gibt es ein umfangreiches Kulturprogramm und einen Zen-Garten, der während der Sommermonate geöffnet ist.
www.gt-teehaus.de
Eine Blankeneser Institution ist Lühmanns Teestube (Blankeneser Landstraße 29). Im gediegenen Ambiente wird nicht nur ein Cornish Cream Tea serviert, auch leckere Kuchen und englische Pies findet man auf der Karte. Mit ihrem Gebäck beliefern Lühmanns sogar Luxushotels. Sonntags gibt es ein leckeres Frühstücksbuffet, für das man sich rechtzeitig anmelden sollte. www.luehmanns-teestube.de
Eine einzigartige Tee-Erlebniswelt hat die Firma Meßmer mit dem Momentum in der Hamburger HafenCity (Am Kaiserkai 10) geschaffen. Auf über 600 Quadratmeter können Besucher eine multimediale Tour durch 5000 Jahre Teegeschichte unternehmen. In der Tealounge mit faszinierendem Blick auf die HafenCity kann der Gast zwischen 70 verschiedenen Teesorten, zum Teil auch exklusive Momentum-Kreationen, wählen und kleine Snacks genießen. Und einkaufen kann man natürlich auch. Jeden Donnerstag von 17 bis 18.30 Uhr und jeden ersten und zweiten Samstag im Monat von 15 bis 16.30 Uhr und jeden dritten von 12 bis 13.30 und 14.30 bis 16 Uhr haben Tee-Liebhaber haben die Möglichkeit, in der Tee-Akademie die Arbeit der Tea-Taster kennen zu lernen und an Seminaren und Schulungen teilzunehmen. www.messmer-monumentum.de
Hipp präsentiert sich das Teesortiment der Firma Samova, die vor acht Jahren von vier jungen Hamburger Kreativen gegründet wurde. Die Marke Samova steht für neue Geschmackserlebnisse aus besten Rohstoffen, ausgezeichnetes Design und ungewöhnliche Networking-Aktivitäten wie Tanztees und den Philosophischen Salon. Das Unternehmen residiert im Stilwerk an der Elbe (Große Elbstraße 68) und bietet unter anderem eine kostenlose Tastingplattform. www.samova.net
Wer sich für eine japanische Teezeromonie interessiert, findet ein authentisches Stück Japan mitten in der City. Im Park Planten un Blomen gibt es den größten japanischen Garten Europas. In seinem Zentrum liegt ein kleiner See, an dessen Ufer ein schlicht rustikales Teehaus steht. Hier können Besucher von Mai bis September zweimal im Monat eine traditionelle japanische Teezeremonie erleben, aber auch an Kalligraphie-Workshops und Duftzeremonien teilnehmen. www.plantenunblomen.hamburg.de
Eine japanische Teezeremonie braucht viel Zeit. Im Teehaus Shaosan im Museum für Kunst und Gewerbe (Steintorplatz 1) hat man die Gelegenheit, eine verkürzte, aber trotzdem authentische Version zu erleben. An jedem dritten Wochenende im Monat (sonnabends jeweils um 13, 14, 15 und 16 Uhr, sonntags jeweils um 13, 14 und 15 Uhr) werden Gäste in das Geheimnis der Zeremonie eingeführt. Am Ende der einstündigen Veranstaltung bekommt jeder Besucher eine Schale mit grünem Tee und eine japanische Süßigkeit gereicht. www.mkg-hamburg.
Ebenfalls bei einem Museum engesiedelt ist ein weiteres aisatisches Teehaus. Nach der Grundsteinlegung im Jahre 2007 öffnete Ende September 2008 das “Hamburg-Shanghai Europa Tourismus- und Kulturzentrum” seine Türen. Das 3.400 m² große Grundstück befindet sich direkt auf der Rückseite des Museums für Völkerkunde, Ecke Binderstraße/Feldbrunnenstraße. Den Besuchern werden hier neben Lesungen, Teeseminaren, Mitmach-Events für Kochbegeisterte, Ausstellungen und Präsentationen zu Chinas Kunst- und kunsthandwerklicher Tradition auch Vorträge und Diskussionen auch das monatliche Forum “Deutsch-chinesischer Dialog” geboten.
Fotos: www.mediaserver.hamburg.de/c.spahrbier, www.mediaserver.hamburg.de/e.recke

Noch mehr Infos über Hamburg: www.hamburg.de











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