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Grünteekatechine für die Gesundheit: besser ohne Milch und Soja!

Matcha-Erdbeer Smoothie; www.eat8020.com

Ach ja, die Milch und der Tee! Was ist denn nun mit den beiden? Geschmacklich gar keine Frage, ein Matcha Latte schmeckt super, egal ob mit Kuhmilch oder Sojamilch. Der klassische Schwarztee mit Milch oder Sahne oder auch verrückte Bubble Teas, ohne den cremigen ‚Schuss‘ würde schon was fehlen.

Leider kann das in Kuhmilch enthaltene Eiweiß Kasein die gesunden Katechine im Tee binden. Zuerst schien es so, als wäre diese Bindung dauerhaft. Eine kürzlich erschienene Studie brachte aber Licht ins Dunkel und zeigte, dass sowohl die Katechine des Grüntees als auch die Theaflavine im Schwarztee sehr wohl resorbiert werden. Während der „Verdauung“ lösen sich die Verbindungen wieder und die gesunden Stoffe gelangen doch ins Blut (siehe Artikel *hier*).

Eine ganz neue Studie der Universität Bonn hat nun untersucht, was passiert, wenn Grüntee zusammen mit Milchproteinen oder Sojaproteinen eingenommen wird. Zu deutsch: wie werden die gesunden Katechine „verdaut“, wenn der Grüntee als Matcha Latte oder Matcha Latte mit Sojamilch verzehrt wird?

Studienteilnehmer durften eine bestimmte Menge Grünteekatechine (Extrakt, da standardisierte Menge) entweder mit normaler Milch, Sojamilch oder ein ‚Scheingetränk‘ zu sich nehmen. Vor und in bestimmten Abständen nach dem Verzehr wurde der Blutspiegel diverser Antioxidantien gemessen, um zu sehen, wie hoch der Katechinspiegel im Blut der Teilnehmer war.

Die Antwort war überraschend: dass Kasein aus Kuhmilch Katechine eine Weile „festhält“ war ja bekannt, aber Sojaeiweiß macht das auch! Die Forscher stellten fest, dass beide Eiweißsorten die Aufnahme der Katechine ins  Blut verzögerten und leicht reduzierten.

Für Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen gerne zu Grüntee greifen und möglichst viele Katechine aufnehmen möchten heißt das, nach dem ‚Latte-Genuß‘ sollte eine große Portion Vitamin C verzehrt werden oder aber auf Mandelmilch, Kokosmilch, Reismilch oder andere Getreidemilchsorten ausgewichen werden. Vitamin C stabilisiert die Katechine und sorgt für eine bessere Resorption.

Das heißt jetzt nicht, dass auf den geschmacklichen Genuss verzichtet werden muss. Nur wer bisher dachte, mit Sojamilch auf der sicheren Seite zu sein lag falsch! Aber, alles halb so wild, die Katechinaufnahme wird ja nicht vollständig blockiert, nur etwas reduziert und zeitverzögert und es stehen etliche geschmacklich sehr leckere Alternativen zur Auswahl! Seid kreativ und entdeckt neue „Geschmackswelten“! Anregungen findet ihr in unseren Rezepten! NK

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1 Kommentar

  1. Din sagt:

    Danke für den Tipp. Also weiterhin nur ab und zu Matcha mit Sojamilch oder direkt die leckere, selbst gemachte Mandelmilch verwenden. Und sonst gibt es eben weiter pur viele leckere Sorten Grüntee.

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