Der Teepapst

Wie kam der Teepapst zum Tee

Vor 20 Jahren entdeckte Thomas Grömer seine Leidenschaft für die facettenreiche ostasiatische Kultur und begann, Japanologie und Wirtschaftswissenschaften zu  studieren. In Paris schloss er mit der ausgezeichneten Diplomarbeit zum Thema „Die Grüntee Produktion in Shizuoka“ ab. Danach ging es zwei Jahre nach Japan: Im Rahmen eines Forschungs-Stipendiums lernte Grömer alles rund um Japans Tee. Als Basis diente ihm das Teeinstitut an der Universität für Landwirtschaft in Shizuoka. Von hier aus bereiste er ganz Japan und war in allen Teeanbauregionen des Landes unterwegs.
Auf der Hauptinsel Japan in Shizuoka, Kawane, Aichi, Uji, Kyoto, Saitama, Ibaragi. Auf der Insel Kyushu in Saga, Kumamoto, Miyazaki und Kagoshima. In dieser Zeit festigte er sein umfassendes Teewissen: von Anbau, Ernte, Produktion über Weiterverarbeitung, Blending bis hin zu Verkostung und Verkauf und den

Gleichzeit faszinierte ihn die im Tee tief verwurzelte Kultur Japans. Die traditionelle Zubereitung von Tee hat in Japan einen starken religiösen Hintergrund und wird auch heute noch in Vollendung zelebriert. Dabei spielt Matcha, die Entscheidende Rolle: Er gilt den buddhistischen Mönchen als heiliger Gral des Tees, als weltweite Quintessenz des Tees.

Als Teataster ausgebildet kehrte Grömer nach Wien zurück, baute hier 2002 das Europageschäft für AIYA auf. 2008 ging er ebenfalls für Aiya nach Hamburg und leitete die Europazentrale bis Ende September 2014. Seitdem ist der Teepapst unermüdlich in Sachen Tee unterwegs – als unabhängiger Experte.